50 Jahre Jubiläum

Meilensteine

1968

Gründung des Vereins HC Arbon

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1978/79

Aufstieg Herrenmannschaft 1. Liga

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1979/80

Viertgrösster Handballverein der Schweiz

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1987/88

Mit 19 Teams am Meisterschaftsbetrieb

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1994/95

Aufstieg Herrenmannschaft NLB

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2002

Erstes Leitbild «Zielorientiert – Professionell – Erfolgreich»

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2008/09

Aufstieg Herrenmannschaft NLB

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2009/10

Aufstieg Herrenmannschaft NLA

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2010/11

Abstieg Herrenmannschaft NLB

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2011/12

Abstieg Herrenmannschaft 1. Liga

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2012/13

Start Thurgauer Handballtalentschule

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2014/15

Aufstieg Damenmannschaft 1. Liga

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2015/16

Neue Spielstätte Sporthalle Arbon

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2015/16

Abstieg Herrenmannschaft 2. Liga

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2015/16

wieder eine der grössten Nachwuchsabteilungen der Ostschweiz

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2016/17

Gründung der Gönnervereinigung HC amici

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2016/17

Lancierung des Projekts «Leuchtturm»

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2016/17

Aufstieg Herrenmannschaft 1. Liga

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2017/18

Jubiläumssaison 50 Jahre HC Arbon

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Interviews

Max Glättli

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Das Interview

Was war dein erster Kontakt mit dem HCA?

Mein erster Kontakt mit dem Handball war in der zweiten Mannschaft des Bürgerturnvereins Küsnacht. Wir turnten zwei Abende pro Woche. Handball war da Nebensache. Wir durften neben dem Turnen die Halle gerade einmal für 10 Minuten pro Woche für das Handballtraining  beanspruchen. Gespielt wurde in Zürich in der Gessnerallee (heute höre ich da modernen Jazz) oder im Sihlhölzli. Tempi passati.

Mein erster Kontakt mit dem HC Arbon? Ich weiss das nicht mehr so ganz genau. Ich denke es waren mehrere. Ich sah sicher die ersten Spiele in der damals neuen Sporthalle Stacherholz. Den eigentlich ersten Kontakt hatte ich am runden Tisch beim Feierabendbier mit dem damaligen Trainer Kurt Waiblinger. Er suchte Spieler für die zweite Mannschaft. Rolf Bhend und ich machten nachher beim HC Arbon mit. Wir arbeiteten alle drei in der Firma Hermann Forster AG. Schliesslich übernahm ich an meiner ersten Vorstandssitzung überhaupt notgedrungen die Funktion des Präsidenten, ohne offiziell gewählt worden zu sein.

Welches ist dein persönlich schönstes Erlebnis mit dem HC Arbon?

Das wäre eine riesenlange Liste. Ein Höhepunkt war sicher, als der HCA mit 304 aktiven Mitgliedern der viertgrösste Handballverein der Schweiz war. Es war ein erklärtes Ziel zu den grösseren Handballvereinen der Schweiz zu gehören - Breitesport sowie anspruchsvolleren Handballsport anzubieten. Obwohl gewisse Medienvertreter mir gegenüber einmal meinten, das könne doch kein Ziel für einen Verein wie den HC Arbon sein. Ich bleibe bei meiner Meinung.

Heute freut es mich immer noch besonders, wenn ich plötzlich irgendwo von ehemaligen Mitgliedern des HC Arbon angesprochen werde. Leider ist mein Namensgedächtnis sehr schlecht geworden. Als Beispiel zwei von zig Kontakten: Vor vielen Jahren Norwin Platzer an einem Yellow Cup in Winterthur. Oder Elisabeth Zellweger-Guadagnini, den Ehemaligen eher bekannt unter dem Namen Bethli (wie ich sie immer noch nennen darf). Vor kurzer Zeit traf ich sie an einem Meisterschaftsspiel in Kreuzlingen. Bethli engagiert sich immer noch für den Handballsport und hilft in einem Verein mit – wenn auch nicht im HCA.

Es gibt noch viele weitere persönliche Kontakte, die heute noch bestehen und ich hoffentlich noch lange pflegen kann und darf.

Was macht den HCA für dich so besonders?

Zu dieser Frage habe ich fast Wort für Wort exakt die gleiche Meinung, wie sie von Peter Hotz und Karl Grossen genannt wurde. Und noch etwas Provokation (offenbar kann ich das nicht lassen): Die aktuelle Situation in der Sportwelt gefällt mir nicht immer so gut. Hoffentlich ist es weiterhin möglich, dass der HC Arbon ein Verein bleibt und keine Aktiengesellschaft wird.

Was wünscht du dem HC Arbon zu seinem 50-jährigen Jubiläum?

Dass das Fest auch viele positive Impulse für die Zukunft des HC Arbon gibt. Dass sich der Verein an die laufend ändernden Bedingungen anpassen kann und auch künftig gut funktioniert. Und dass viele der gesteckten Ziele erreicht werden. Ich möchte an dieser Stelle auch den Funktionären und Helfenden, die aktuell den Verein führen, bestens für ihre immense Arbeit, die sie leisten, herzlich danken.

Auf was freust du dich am Jubiläumsfest am meisten?

Mit vielen ehemaligen Aktiven und Freunden des Handballclubs wieder einmal Kontakt zu haben. Ein Jubiläum ist da, um zurück aber auch um vorauszuschauen. Also über die guten alten Zeiten zu radebrechen oder zu quatschen. Und etwas nostalgisch zu werden aber auch ein wenig in die Zukunft sehen.

Nachsatz: Es war eine schöne, manchmal auch anspruchsvolle Zeit. Ich möchte sie nicht missen.


Peter Hotz

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Das Interview

Was war dein erster Kontakt mit dem HCA?

Im Herbst 1967 haben Martin Muther und ich den HC Arbon in vielen Sitzungen/Besprechungen geplant. Martin Muther spielte zu jener Zeit als Junior beim HC Amriswil – ich war Junior beim FC Arbon. Die Idee vom eigenen Handballverein in Arbon ist bei Martin Muther nach dem erfolgreichen mitmachen am SG-Schülerturnier 1966 entstanden (3. Sek Stacherholz, Klassen Jacquemart/Walter – 3. Rang). Nachdem wir genügend Spieler für eine erste Mannschaft zusammen gesucht hatten (wir sind Ende 1967 von Tür zu Tür gegangen und haben die ehemaligen 3. Sek-Schüler fürs mitmachen angefragt), haben wir die Gründungsversammlung planen und durchführen können.

Welches ist dein persönlich schönstes Erlebnis mit dem HC Arbon?

Da ist einerseits der erste Aufstieg in die 2. Liga (1971) und in die 1. Liga (1979) - der HC Arbon hat Präsenz gezeigt. Aber noch schöner war den Verein wachsen zu sehen, zu spüren, dass da eine grosse (Handball-) Familie entsteht. Die Möglichkeiten für den Verein aktiv zu sein, als Vorstandsmitglied als Spieler und als Trainer waren spitze und machten stolz. Angefangen hatten wir im Januar 1968 (Gründerversammlung) mit 12 Mitgliedern – ein halbes Jahr später sind bereits 30 und mehr Spieler im Training anwesend gewesen. Es herrschte in dieser Zeit in den Ballsportvereinen grosse Euphorie und Zulauf (zum Leidwesen der Turnvereine). 1968 sind wir im Sommer mit einer A-Junioren-Mannschaft in die erste (Kleinfeld-) Meisterschaft (Rasen- und Hartplatz) gestartet (1. Spiel gegen Krummenau-Nesslau (auswärts) gewonnen , 2. Spiel gegen den SV Fides (zuhause) unentschieden). Wir konnten bereits auf die Rückrunde hin eine Jun. B Mannschaft melden und einsetzen (das ging damals noch).

Ein weiterer Höhepunkt war die Gründung der Frauenabteilung 1972. Auch bei unseren Damen war das Engagement aller Beteiligten und der Zulauf sehr gross. Nach kurzer Zeit konnte eine Juniorinnenmannschaft gebildet und für den Spielbetrieb gemeldet werden.

Was macht den HCA für dich so besonders?

Der HC Arbon ist eine grosse Familie mit vielen (freiwilligen) Helfern, einer grossen Talentschmiede dank guten Ausbildnern (Karl, Vule, uva) und sehr wertvoll in der Jugendarbeit mit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung.

Was wünscht du dem HC Arbon zu seinem 50-jährigen Jubiläum?

Vielleicht weitere 50 Jahre?!? Auf jeden Fall dass der gute Geist bleibt! Dass Niederlagen verkraftet werden, dass die Arbeit mit den jungen Spielerinnen und Spielern begeistert weitergeführt wird und dass der HCArbon wieder in die 1. Liga aufsteigt – dort wo er für mich hingehört!

Wen wünschst du dir als nächsten Interviewpartner für diese Fragerunde?

Karl Grossen! In den 60/70/80er Jahren haben wir sehr vieles miteinander erlebt. Wir haben zusammen viele Spiele im Herren 1 absolviert (Halle, Kleinfeld, Grossfeld), wir haben viele Trainerkurse (in Magglingen uU.) zusammen besucht (bis zur höchsten Ausbildung im Verband als SHV-Instruktoren). Wir haben zusammen über 15 Jahre die Regionalauswahl Ostschweiz (Vorstufe zur Juniorennationalmannschaft) trainiert. Karl war für mich  einer der besten Ausbildner/Trainer im Handball, welcher für den HC Arbon tätig war.


Gitte Hollenstein Buff

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Das Interview

Was war dein erster Kontakt mit dem HCA?

1977 - ich war damals in der 3. Sekundarschule - wurden wir Turniersieger beim Schülerturnier des HCA, obwohl nur meine Schulfreundin, Ruth Kulcsar, zu dieser Zeit bereits im Handballclub dabei war. Ich habe während des ganzen Turniers im Tor gestanden, weil niemand anders diesen Part übernehmen wollte... Nach dem Turnier fragte mich dann der Trainer der 2. Damenmannschaft, Bruno Verardo, ob ich Lust hätte als Torhüter zu seiner Mannschaft zu stossen. Eigentlich hätte ich grad so gerne Fussball gespielt; Bälle und vor allem viel Bewegung haben es mir schon immer angetan. Aber Damenfussball war damals noch nicht so populär. So trat ich dem HCA als Torhüterin bei, wo ich 12 Jahre aktiv als Torhüterin und 2 Jahre im Vorstand als Aktuarin dabei war.

Welches ist dein persönlich schönstes Erlebnis mit dem HC Arbon?

Es hat viel Schönes gegeben. Mein Highlight war sicher der Aufstieg 1983 in die 1. Liga mit Mike Vogel als Trainer. Das Coaching während der Meisterschaft übernahm dann Stephan Tobler. Auch wenn wir nur 1 Jahr in dieser Liga spielen durften, war es ein wertvolles, wenn auch zeitintensives, schönes Erlebnis.

Was macht den HCA für dich so besonders?

Für mich bedeutete der HCA sinnvolle Freizeitbeschäftigung, grosse Familie, sportliche Betätigung als Ausgleich zu meiner kaufmännischen Ausbildung, schöne Erinnerungen und Freundschaften, auch Lebensschule.

Was wünscht du dem HC Arbon zu seinem 50-jährigen Jubiläum?

Dem HCA wünsche ich für die Zukunft nur das Beste; dass er für viele junge und junggebliebene Menschen weiterhin eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten kann; dass er ausserdem genügend motivierte Trainer, ausreichend freiwillige Helfer sowie Erfolg und Freude bei allen Aktivitäten hat.

Wen wünschst du dir als nächsten Interviewpartner für diese Fragerunde?

Als nächste Interviewpartnerin wünsche ich mir Reny Verardo-Hofstetter, Horn.


Cornel Jacquemart

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Das Interview

Was war dein erster Kontakt mit dem HCA?

Während der Jugendmusik-Proben im Stacherholz spielte draussen auf dem Hartplatz regelmässig der HCA; als Ballverrückter war für mich rasch klar, dass ich da, wie ein paar Kollegen, mittun wollte. Die ersten Trainings waren richtig hart, aber menschlich passte es von Anfang an.

Welches ist dein persönlich schönstes Erlebnis mit dem HC Arbon?

Wohl das dramatische Aufstiegsspiel in die Junioren-Inter gegen Kadetten Schaffhausen - dies auswärts und nach zweimaliger Verlängerung. Aber die Reihe schöner Erlebnisse ist sehr lang...

Was macht den HCA für dich so besonders?

Der HCA war während vieler Jugend- und Erwachsenenjahre einer meiner wichtigen Lebensmittelpunkte - geprägt von tollen Erlebnissen mit tollen Menschen.

Was wünscht du dem HC Arbon zu seinem 50-jährigen Jubiläum?

Ein Rückblick mit Stolz auf das Geleistete - und ein Ausblick voll von Energie und Optimismus.

Wen wünschst du dir als nächsten Interviewpartner für diese Fragerunde?

Niggi/Niklaus Vogel


Christoph Tobler

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Das Interview

Was war dein erster Kontakt mit dem HCA?

Ein kurzer Zeitungsbericht im Mai 1968 über den im Januar neu gegründeten HC Arbon. Er suchte interessierte Jugendliche und verwies auf ein anstehendes Trainingsspiel zwischen dem HC Arbon (damals nur aus einer Juniorenmannschaft bestehend) und der Mannschaft der Gewerbeschule Arbon. Wir spielten damals an der Kanti St.Gallen im Turnunterricht oft Handball und war deshalb interessiert. Ich ging hin, meldete mich und konnte gleich mitspielen, obwohl ich niemanden kannte, da ich aus Horn kam. Wir waren zwei neue Spieler, die an diesem Abend kamen, Hans Brüschweiler aus Frasnacht und ich.

Welches ist dein persönlich schönstes Erlebnis mit dem HC Arbon?

In diesen bald 50 Jahren, die ich im HC Arbon bin, gab es sehr viele schöne Erlebnisse. Als junger Spieler die ersten direkten Aufstiege von der 4. Liga in die 2. Liga und später den ersten Aufstieg in die 1. Liga. Als Trainer der erstmalige Aufstieg in die Inter-Klasse mit den A-Junioren in einem denkwürdigen Aufstiegsspiel gegen die Kadetten Schaffhausen (mit Trainer Giorgio Behr). Als Turnierorganisator die stimmungsvollen Schülerturniere mit 60 – 70 Mannschaften und den legendären Finalspielen zwischen den Siegern der 1., 2. und 3. Oberstufe, insbesondere als die 1. Sek. Horn (mit meinem Bruder Felix) im Final gegen die Arboner 2. und 3. Sek’ler gewann. Und als Präsident natürlich der sensationelle Aufstieg in die NLA.

Was macht den HCA für dich so besonders?

Die selbst miterlebte nun bald 50-jährige Geschichte mit ihren zahlreichen Höhepunkten, die traditionell engagierte und vielfach erfolgreiche Nachwuchsarbeit sowie die weitgehend mit eigenen Kräften erreichten sportlichen Höhenflüge.

Was wünscht du dem HC Arbon zu seinem 50-jährigen Jubiläum?

Dass das Jubiläum dem guten Vereinsspirit einen weiteren Kick verleiht und der HC Arbon mit eigenen Kräften dank seinen Qualitäten und seinen Stärken wieder zu einem der bedeutendsten Handballvereine in der Ostschweiz mit einer breiten und erfolgreichen Nachwuchsabteilung wird.

Wen wünschst du dir als nächsten Interviewpartner für diese Fragerunde? (Persönlichkeit mit irgendeinem Bezug zum HCA, vielleicht auch aus vergangenen Zeiten)

Meinen Bruder Stephan, viele Jahre eine tragende Figur in der 1. Mannschaft, erster NLA-Spieler aus dem HC Arbon, langjähriger engagierter Trainer und Präsident beim 25-Jahr-Jubiläum des HC Arbon


Karl Grossen

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Das Interview

Was war dein erster Kontakt mit dem HCA?

Ich war damals Spieler beim HC Romanshorn, als mich Peter Hotz darauf angesprochen hat, dass der HC Arbon gegründet worden sei und ob ich Interesse hätte, einmal vorbei zu kommen. Jeder leite ein wenig das Training. Als ich dann beim Hartplatz vorbei ging, sah ich wie Martin Muther ein Handballbuch auf dem Boden hatte und den Jungs die Übungen zeigte.  Da habe ich den Entschluss gefasst zu helfen und wurde so der erste offizielle Trainer. Es folgten super Jahre mit dem HCA.

Welches ist dein persönlich schönstes Erlebnis mit dem HC Arbon?

Meine schönsten Erlebnisse waren und sind die Nachrichten und Grüsse, welche mir die ehemaligen und erfolgreichen Junioren senden und gesendet haben. Das zeigt, dass meine Arbeit als Trainer die Jungs auch menschlich geformt hat.

Was macht den HCA für dich so besonders?

Dass seit der HCA gegründet wurde, die Ausbildung und der Zusammenhalt im Club auch mit neuem Vorstand und neuen Trainern weiterhin gefördert wird. Und dass viele ehemalige Spieler und Spielerinnen sich in den Dienst des Vereins stellen; sei es als Vorstandmitglied oder Trainer respektive Trainerin. Dies macht für mich den besonderen Charme des Vereines aus.

Was wünscht du dem HC Arbon zu seinem 50-jährigen Jubiläum?

Ich wünsche dem HC Arbon für die weiteren Jahre viel Erfolg und weiterhin so engagierte Trainer respektive Trainerinnen und Vorstandsmitglieder, die den Verein weiter mit viel Elan und Power voranbringen und so vor allem der  Jugend eine Chance zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung bieten.

Wen wünschst du dir als nächsten Interviewpartner für diese Fragerunde?

Als nächsten Gesprächspartner wünsche ich mir Max Glättli (ehemaliger und langjähriger Präsident, sowie Goalie des HC Arbon)


Renata Verardo

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Das Interview

Was war dein erster Kontakt mit dem HCA?

Ich kam 1972 in die Lehre. Da ich schon einige Jungs vom HCA kannte und auch ihre Spiele besuchte, hatte ich Lust diese Sportart selbst auszuüben. Ich fragte, ob wir eine Frauenmannschaft gründen könnten. Sie waren nicht abgeneigt. Unsere Gründungssitzung hatten wir dann im Restaurant Teneriffa. Dabei waren Martin Muther, Peter Hotz, Doris Egli und ich. Dann ging es los. Schnell hatten wir genügend Frauen für eine Damenmannschaft zusammen. Peter Hotz war mein erster Trainer. Er nahm die Sache sehr ernst. Ich bekam sogar einen Vertrag, den ich unterschreiben musste. (Jedes Training wird besucht, Geldbussen etc.)

Ich habe als Torhüterin angefangen. Später spielte ich auch als Kreisläuferin. Auch die Arbeit als Aktuarin im Vorstand, war für mich als junges Mädchen eine gute Lebensschulung.

Welches ist dein persönlich schönstes Erlebnis mit dem HC Arbon?

Es hat für mich viele tolle Momente gegeben, sportliche wie auch private. Die Kameradschaft und der Zusammenhalt in der Mannschaft und im Verein, habe ich immer sehr geschätzt. Ich treffe mich heute noch regelmässig mit Frauen aus der Gründerzeit. Wir haben es immer noch gleich lustig wie damals.

Was macht den HCA für dich so besonders?

Für mich war der HC wie eine grosse Familie. Neben dem sportlichen Erfolgen wurde die Geselligkeit gross geschrieben.

Was wünscht du dem HC Arbon zu seinem 50-jährigen Jubiläum?

Ich wünsche mir für den HC Arbon nur das Allerbeste. Weiterhin motivierte Trainer und freiwillige Helfer, damit der Klub vielen Jugendlichen und sportbegeisterten eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten kann.

Wen wünschst du dir als nächsten Interviewpartner für diese Fragerunde?

Hotz Peter (Gründungsmitglied des HCA und der Frauenmannschaft)


Mike Vogel

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Das Interview

Was war dein erster Kontakt mit dem HCA?

Als 10- jähriger wurde ich von meinem Bruder (Niggi) und Nachbar Bruno Wirz (Rugel) ins Training des neu gegründeten HCA mitgenommen. Da unser Trainer Peter Hildebrand keine Bälle auftreiben konnte, machte er kurzerhand ein Konditionstraining auf den Hügeln der Sportanlage Stacherholz. Nach dem Training fragte ich meinen Bruder, ob man fürs Handball keinen Ball brauche.

Welches ist dein persönlich schönstes Erlebnis mit dem HC Arbon?

Das schönste Ereignis war für mich ein 1. Liga Spiel (Saison 79/80) gegen den HC Uster. Ich war im Tor fast unbezwingbar und am Montag stand im Bodenseetagblatt fettgedruckt der Titel: Vogel entnervte die Gäste!

Was macht den HCA für dich so besonders?

Der HCA war für mich Freizeit, Lebensschule und Partnerwahlinstitut. Hier lernte ich meine Frau Regula (Nidi) kennen.

Was wünscht du dem HC Arbon zu seinem 50-jährigen Jubiläum?

Ich wünsche mir, dass der HCA weiterhin für viele junge Leute eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist und dadurch zur Lebensschule wird.

Wen wünschst du dir als nächsten Interviewpartner für diese Fragerunde?

Als nächste Interview – Partnerin wünsche ich mir die Torhüterin Gitte Hollenstein - Buff


Niklaus Vogel

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Das Interview

Was war dein erster Kontakt mit dem HCA?

Ca. 1969, beim ersten Schülerturnier auf dem Hartplatz. Das war die Initialzündung für eine lange und schöne Handballzeit. Der erste Trainer war Peter Hildebrand und dann folgte Karl Grossen.

Welches ist dein persönlich schönstes Erlebnis mit dem HC Arbon?

Der Aufstieg 1978/79 in die 1. Liga.

Was macht den HCA für dich so besonders?

Weil mich der Handball im HCA so begeisterte, dass er für mich eine Lebensschule war. Ich spielte von den Junioren bis und mit Senioren, war Trainer von 1974 bis 1999, Vorstandsmitglied, Pressechef, redigierte mit Christoph Tobler und Cornel Jaquemart lange das HCA Magazin, organisierte mit meiner Frau Silvia das Schülerturnier. Ich bin froh, dass ich das für den HCA machen durfte.

Was wünscht du dem HC Arbon zu seinem 50-jährigen Jubiläum?

Weiterhin ein offener Verein zu sein, der Jugendliche begeistert und ihnen ein Ziel gibt.

Wen wünschst du dir als nächsten Interviewpartner für diese Fragerunde?

Michael Vogel, mein Bruder, der lange mit mir als Goali spielte – oder: der Förster im Tor


Stephan Tobler

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Das Interview

Was war dein erster Kontakt mit dem HCA?

Ich durfte bei Karl Grossen in ein Probetraining. Obwohl ich noch im C-Alter war, musste ich ins B, weil mein Bruder die C-Junioren trainierte. Wir konnten nicht beide am gleichen Abend ins Training, denn wir hatten zuhause einen Landwirtschaftsbetrieb und jeweils einer von uns musste im Stall beim Melken helfen.

Welches ist dein persönlich schönstes Erlebnis mit dem HC Arbon?

Besonders in Erinnerung blieb mir der erstmalige Aufstieg mit den A-Junioren. Wir traten in Schaffhausen beim haushohen Favoriten Kadetten Schaffhausen an. Nach einer zweiten Verlängerung – das gab es damals noch – nach einer dramatischen Partie war der Aufstieg geschafft.

Was macht den HCA für dich so besonders?

Trotz wenig finanziellen Mittel schafften wir riesige Erfolge. So schafften wir einmal den Sprung in die NLA. Das Budget war nicht einmal 1/10 der übrigen Mannschaften. Dann brachten wir immer wieder besondere Talente hervor, die es in die NLA, Nationalmannschaft oder sogar in ausländische Profivereine schafften und sich dort durchsetzen konnten.

Was wünscht du dem HC Arbon zu seinem 50-jährigen Jubiläum?

Genügend engagierte, motivierte und erfolgreiche Trainer, welche von weitsichtigen, verantwortungsvollen und gewissenhaften Funktionären geführt werden. Dann viele Juniorinnen und Junioren sowie die Gabe, die Juniorinnen und Junioren erfolgreich ins Aktivalter zu führen.

Wen wünschst du dir als nächsten Interviewpartner für diese Fragerunde?

Cornel Jacquemart, Winterthur