MU17-Inter durfte an nationalem Top-Turnier teilnehmen
Das MU17-Inter Team des HCA war am Wochenende vom 17./18. August am GoEasy Cup in Siggenthal im Einsatz. Mit dabei waren vier Elite sowie vier Inter Teams, weshalb bereits vor dem Turnier klar war, dass die Konkurrenz sehr stark ist. Wegen zwei Verletzungen reiste der HCA mit nur sieben Feldspielern und einem Torhüter dezimiert zum Turnier an. Die Absenz von Trainer Vedran Banic wurde durch Matthias Lumpert und Ruben Schelbert kompensiert.
Am Samstag warteten mit den Füchsen Emmenbrücke und Forti Gossau zwei Elite Teams. Gegen Emmenbrücke war der Start nicht optimal, da man von Anfang an in Rückstand lag. In der zwölften Minute verletzte sich zusätzlich ein Spieler und somit hatte der HCA gar keine Wechselmöglichkeiten mehr. Umso erfreulicher war die Tatsache, dass die zweite Halbzeit gewonnen wurde. Das Endergebnis nach 2x20 Minuten lautete 22:29. Im zweiten Spiel gegen Gossau war von A bis Z nichts zu holen (13:32). Bezeichnend dafür spielte der HCA ca. sechs Minuten mit einem Spieler weniger weil ein Spieler einen Krampf hatte und kein Ersatz eingewechselt werden konnte. Die kämpferische Leistung ist um so höher einzuschätzen, bissen sich doch sechs Feldspieler und ein Torhüter über 70 Minuten lang gegen Elite Teams durch.
Nach der gemeinsamen Übernachtung vor Ort ging es am Sonntag um 8:00 Uhr mit Verstärkung wieder los. Drei Spieler reisten nach und der verletzte Spieler war wieder einsatzbereit. Im letzten Gruppenspiel wurde die noch unbesiegte HSG Aargau Ost hart gefordert. Nach grossem Kampf verloren die Jungs zum Ende nur knapp mit 18:22. Im Spiel um Platz acht wartete zum Abschluss des Turniers die SG Möhlin/Magden. Der HCA schaffte es im Spiel mehrmals einen 2-Tore Rückstand aufzuholen und zwang die Partie, wenn auch mit etwas Glück, ins Penaltyschiessen. Dort jedoch war Fortuna nicht mehr auf unserer Seite und so endete das letzte Spiel mit einer 24:25 Niederlage nach Penaltyschiessen.
Rückblickend war das Turnier eine wertvolle Erfahrung und hat dem Team gezeigt, dass man sich vor der nationale Spitze nicht verstecken muss. Leider reichte es zu keinem Sieg, doch konnte man bei drei Spielen mithalten oder hatte gar Siegchancen. Am wichtigsten war jedoch, dass Einüben und Abstimmen von Abläufen unter Wettkampfbedingungen sowie die Integration zahlreicher neue Spieler ins Teamgefüge. Die Stimmung auf der Heimreise war trotz vier Niederlagen positiv, können die Jungs die Resultate und ihre Leistungen realistisch einschätzen. Nun gilt es weiter motiviert und hart zu trainieren, um beim Saisonstart am 7. September Zuhause gegen Handball Stäfa bereit zu sein.
Kader: Etter, Schwarz; Brand, Diniz, Döbele, Germann, Hungerbühler, Keles, Landolt, Sahin, Steiger, Tomic.